Wochenende 6. und 7. Mai Gedenkstätte geöffnet

 

Anlässlich der Festwoche „500 Jahre Reformation in Eisenach“ hat die Gedenkstätte „Goldener Löwe“ zusätzlich am Wochenende
6. und 7. Mai 2017 in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Neben der Ausstellung „Eisenach zur Zeit des Kongresses 1869“ kann die moderne Dauerausstellung

„Sozialdemokratie von Eisenach bis heute“

besichtigt werden. Die Ausstellung würdigt Eisenach und Thüringen als wichtige Schauplätze sozialdemokratischer Geschichte.
Sie schildert den Weg von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Der Eintritt ist frei.

 

24. März 2017

Gedenken an die Opfer des Kapp-Putsches 1920 – Was sagt uns Geschichte heute?
Diskussionsforum mit satirischer Spielszene

Freitag, 24. März 2017 in 99842 Ruhla, Ortsteil Thal

17:00 Uhr Friedhof Thal am Ehrenmal

Worte des Erinnerns sprachen:
Michael Klostermann, Vorsitzender August-Bebel-Gesellschaft e.V.
Hans-Joachim Ziegler, Bürgermeister Stadt Ruhla
Johanna Helch, Gemeinderatsmitglied Wutha-Farnroda, (DIE LINKE)
Michael Heiny, Marburger Geschichtsverein
Anschließend Kranzniederlegung und Gedenkminute

17:30 Uhr Heimatstube Thal, Dorfstraße
Alles kaputtsch!!
Pessimistisch-satirisches Lesetheater mit optimistischem Einschlag
Dargestellt von den Schauspielern Klaus Heydenbluth und Olaf Müller Autor: Ulf Annel, Kabarett „Die Arche“, Erfurt

Anschließend Gespräch und Diskussion

Es ist zur Tradition geworden, sich jedes Jahr auf dem Thaler Friedhof zu versammeln, um jenen 15 Arbeitern aus Thal zu gedenken, die am 25. März 1920 von Mitgliedern des Marburger Studentenkorps bei Mechterstädt hinterrücks ermordet wurden.
Neben dem Gedenken an die Ermordeten sollte auch der Frage nachgegangen werden, welche Rolle dem zivilen Widerstand gegen Rechtextremismus in der Gegenwart zukommt und ob beide Dinge mit-einander vergleichbar sind. Mit dem pessimistisch-satirischen Lesetheater “Alles kaputtsch!!“ wurden die turbulenten Ereignisse des Kapp-Putsches nochmal in Erinnerung gerufen. „Welche neuen Erkenntnisse zu den damaligen Ereignissen gibt es und welche Schlussfolgerungen können daraus gezogen werden?“ wurden im Anschluss nachgegangen und diskutiert.

10. März 2017

Einladung

Gerne möchten wir Sie hiermit auf diese Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der August-Bebel-Gesellschaft e.V. hinweisen und dazu sehr herzlich einladen.

VORTRAG UND GESPRÄCH
Mutige Frauen für die Freiheit: Wer sich nicht wehrt, kommt an den Herd.
Denkanstöße zum Internationalen Frauentag 2017

„Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.“ Diese Worte von August Bebel sind weit mehr als 100 Jahre alt und trotzdem höchst aktuell. Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Entwicklung der Demokratie bestimmen die Debatten und erfordern Antworten.

Im Herbst 1989 kämpften viele starke Frauen gemeinsam mit Männern für die Freiheit in der ehemaligen DDR. Sie wollten Demokratie, Frieden und die freie Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Die soziale Gleichstellung war damals für viele kein Thema. Bald folgten Ernüchterung und Resignation: Viele Frauen mussten erkennen, dass Freiheit nicht gleichbedeutend mit sozialer Unabhängigkeit ist. Das Recht auf Arbeit und Bildung gehört im 21. Jahrhundert noch immer zu den Zielen, für die die ersten Frauenrechtlerinnen schon im 19. Jahrhundert eintraten.

Der Frauentag 2017 bildet den Anlass, die gegenwärtige Situation von Frauen zu betrachten und darüber nachzudenken, wie die Gleichstellung der Geschlechter tatsächlich verwirklicht werden kann. Sie sind herzlich zur Veranstaltung und gemeinsamen Diskussion eingeladen!
Vortrag von und Gespräch mit:

Heidrun Sachse, Stellvertretende Vorsitzende der August-Bebel-Gesellschaft e.V.
Silvia Daniel, Journalistin und Trainerin, Eisenach
Ulrike Quentel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eisenach

 

Dezember 2016

Lesung „111 Museen in Thüringen die man gesehen haben muss“

Kurz vor Weihnachten luden die ABG und die FES zu dieser Lesung ein. Die Autoren Ulf und Juliane Annel stellten vor einem breiten Publikum ihr Buch vor. Untermauert war der sehr unterhaltsame und lehrreiche Vortrag mit vielen Bildern der verschiedenen Museen und weiteren Ausflugstipps in Thüringen.

In diesem Buch wurde der „Goldene Löwe“ unter den 111 Thüringer Museen, die man gesehen habe muss, mit aufgeführt, obwohl die neue Ausstellung damals noch nicht eingerichtet war.
Im Buch wurde auch bemängelt, dass die Fassade in einem sehr schlechten Zustand sei und die Bundes-SPD etwas tiefmütterlich mit der Gedenkstätte umgehe. Dies ist jetzt Geschichte.
Eine neue moderne Ausstellung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung erarbeitet und eingebaut und die Bundes-SPD hat die Finanzierung der neu sanierten Fassade übernommen.
Dies, so versprach es Ulf Annel, soll in der nächsten Auflage natürlich berücksichtigt und geändert werden.

Oktober 2016

Lesung mit Dr. Jürgen Schmidt und anschließende Diskussion

„Arbeiter in der Modere“
Der Inhalt: Ein mühsam erkämpfter Mindestlohn in Deutschland, Sklavenarbeit beim Bau der Stadien zur Fußballweltmeisterschaft in Karar, katastrophale Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken Südostasiens: Die Errungenschaften der Arbeiterschaft sind heute in vielen Regionen der Welt bedroht und noch nicht einmal in Ansätzen durchgesetzt.

September 2016

Lesung mit Frauke Danker  „Betrug war alles, Lug und Schein…“

Dieses Buch zeigt anhand einer tragischen Familiengeschichte die Entstehung und Etablierung der Machtstrukturen des dritten Reiches auf, mit den Folgen in der Nachkriegszeit und darüber hinaus.
Betrug war alles, Lug und Schein….Ein Zitat aus Goethes Faust, dazu ein unscharfes Foto, wie ihr Vater sie 1947 auf dem Maschseesteg zärtlich und beschützend an den Ärmchen hält. Der Titel von Frauke Dankers Buch stellt die Frage „alles nur Trug?“.
Die Antwort ist eine Mixtur aus Fakten und Fiktionen, Erzählung und Bekenntnis. Brisant, packend, aufrüttelnd, politisch. Abrechnung mit Geschichte und Mahnung. Mit einer lokalen Erkennungsmelodie. Keine süße Melodie. Aber eine, die in den Kopf geht. Wie ein Splitter.
Rüdiger Knorr, Neue Presse Hannover

Juli 2016

Christian Ude zu Gast im Löwen

An diesem Wochenende besuchte der frühere langjährige Oberbürgermeister von München, Christian Ude, die Wartburgstadt Eisenach. Neben dem Besuch der Wartburg und des Lutherhauses stand natürlich auch die Gedenkstätte „Goldener Löwe“ auf dem Programm.
„Ein Sozialdemokrat muss wissen, wo die SPD-Geburtsstätte liegt“, so Christian Ude.
Die Geschäftsführerin der August-Bebel-Gesellschaft, Karin Richardt, führte den Gast, begleitet von der SPD-Kreisvorsitzenden von Eisenach, Heidrun Sachse, und Vorstandsmitgliedern der regionalen SPD durch die neue Ausstellung „Sozialdemokratie von Eisenach bis heute“. Sichtlich begeistert holte er seinen Fotoapparat  heraus und machte so einige, für ihn sehr interessante Fotos der Ausstellung.
Nach dem Eintrag ins Gästebuch des „Goldenen Löwen“  ging es weiter zum SPD-Sommerfest in den benachbarten Kunst-Pavillon. Dort erzählte Christian Ude Anekdoten aus seiner 50-jährigen SPD-Zugehörigkeit und las aus seinem Buch „Meine verfrühten Memoiren“.

Juni 2016

Eisenacher KinderKulturNacht

Zum ersten Mal beteiligte sich der „Goldene Löwe“ an der Eisenacher KinderKulturNacht.
„Häuser erzählen ihre Geschichte“ war das diesjährige Motto.
Es ist das Jahr 1869, in der Stadt gab es einen Löwen, einen GOLDENEN Löwen…

Von 18.00 bis 22.30 Uhr war der „Löwe“ geöffnet. Die Kinder konnten hier ihren eigenen Löwen basteln oder malen. Für die etwas älteren Kinder wurde ein Rätsel über die Geschichte des Hauses erstellt. Wer die Fragen richtig beantwortet hat, wurde mit einem kleinen Plüschlöwen belohnt. Selbstverständlich konnten auch die Ausstellungen im Hause besichtigt werden. Was auch von vielen Erwachsenen genutzt wurde.